Willibald Wex (1831 - 1892)

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Willibald Wex (1831 - 1892)* zugeschr.: "Moorlandschaft im Abendlicht", um 1860, Öl / Leinwand, 45 x 104,5, unsigniert, rückseitig auf Keilrahmen mit Bleistift (wohl vom Künstler) bezeichnet: "W. Wex München", Rahmen

Willibald Wex (12. Juli 1831Karlstein bei Bad Reichenhall - 29. März 1892), deutscher Landschaftsmaler,
studierte an der Münchner Kunstakademie bei Richard Zimmermann, einem Schüler der Dresdner Akademie unter Ludwig Richter. W. Wex wurde 1858 in München ansässig und war seit 1866 auf den Kunstvereinsausstellungen vertreten. Später stellte er auch im Münchner Glaspalast aus. Willibald Wex ist der Vater des ebenso bekannten Münchner Malers Adalbert Wex (1867 -1932). In seinen Landschaftsbildern malte Willibald Wex überwiegend Sujets der bayerischen Hochgebirgslandschaft.

Literatur:
Siegfried Wichmann, Münchner Landschaftsmaler im 19. Jahrhundert - Meister, Schüler, Themen
Seehamer Verlag, Weyarn, S. 146;
Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst - Münchner Maler im 19. Jahrhundert, Bd. IV, S.
369 - 370 m. Abb.; Thieme-Becker, Bd. XXXV, 1942, S. 465 / 466;
Heidi C. Ebertshäuser, Malerei im 19. Jahrhundert, Münchner Schule, München, 1979, S. 279,


Der Maler zeigt in einem ausgesprochen schönen Landschaftspanorama den Blick auf eine im bayerischen Oberland gelegene Sumpflandschaft mit Moorsee und einer alten Hütte inmitten einer weitläufigen Waldgegend unweit der ersten Hochgebirgsgipfel an einem klaren Abend nach Sonnenuntergang.

Besonders schönes Gemälde aus der Zeit der Spätromantik in einem für die Münchner
Landschaftsmalerei bezeichnendem gestreckten Querformat, dem sogenannten "Handtuchformat" und einer in Tradition zur Biedermeiermalerei stehenden Naturauffassung, welche die Landschaft unter genauer Beobachtung der Licht- und Farbverhältnisse wiedergibt. Meisterhafte Darstellung einer romantischen Lichtstimmung mit einer ganz besonders gelungenen Luftatmosphäre in minimal
pastosem, teils lasierendem und durchaus zügigem Farbauftrag mit einer herrlich leuchtenden Farbigkeit. Bezeichnend für die akademische süddeutsche Landschaftsmalerei im Kreis der Münchner Schule in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

 

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