Erich Mercker (1891 - 1973) » Öl-Gemälde Impressionismus

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Erich Mercker (1891-1973)* "Blick auf die Isar", um 1930, Öl / Lwd. 65 x 86,5 cm, sign. u. r. m. Ortsbez. München: "Erich Mercker Mch." rückseitig alte Ausstellungsnummern sowie unleserlich wohl
von Hand des Künstlers bezeichnet; Rahmen

*) Erich Mercker (20. Oktober 1891 Zabern / Elsass - 9. September 1972 München), bekannter
deutscher Industrie-, Landschafts- und Städtemaler, der seit 1906 in München Lebte und dort
an der Technischen Hochschule und anschließend in Berlin Bauingenieurwesen studierte.
Durch den Ersten Weltkrieg aus dem Studium gerissen, wendete er sich autodidaktisch der Malerei
zu und unternahm Studienreisen durch Europa und an die See. Mit vier Gemälden war
Erich Mercker 1937 an Pariser Weltausstellung teil und erhielt dort die Goldmedaille.
Durch Bombenangriffe in München 1944 zog er für neun Jahre ins Allgäu. 1954 wieder in München
wurde er Vorstandsmitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, deren 1. Präsident er von 1964
bis 1965 war. Erich Merker wurde insbesondere bekannt für seine Ansichten von Industrieanlagen
im Ruhrgebiet, Ansichten des Hamburger Hafens sowie technischen Motiven.
Mit einem gemäßigten Impressionismus, bei dem Details dennoch gut erkennbar bleiben malter
er eine Unzahl von Ansichten der deutschen Landschaft wie auch zahlreiche Seestücke.
Werke von Erich Mercker befinden sich u.a. im Besitz der Bundesrepublik Deutschland und in
zahlreichen Sammlungen wie z.B. der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München.

Literatur:
Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst - Münchner Maler im 19. / 20. Jahrhundert, Bd. VI,
S. 76-78, m. Abb.; Vollmer, Bd. III, 1956, S. 373; Berthold Hinz, Die Malerei im deutschen Faschismus,
München 1974, S. 317; Ausst.-Kat. Städtische Galerie im Lenbachhaus München. Kunst und Technik
in den 20er Jahren, München 1980, S. 273.; Ausst.-Kat. Klostergalerie, Fürstenfeldbruck. Pasinger Maler,
1981/82.; Ausst.-Kat. Galerie Gronert, München. Erich Mercker. Ausstellung zum 100. Geburtstag
bearb. von Stefanie und Thomas Kamm, München 1991/92.

Dargestellt ist ein Landschaftsausschnitt im bayerischen Voralpenland mit Blick
auf die Isar. Von einem erhöhten Standpunkt aus blickt dabei der Betrachter auf
eine von bewaldeten Hängen eingebettete Biegung des Flusslaufes bevor im
Hintergrund die hügelige Umgebung in eine Hochgebirgslandschaft übergeht
und am Horizont mit dem Wettersteingebirge Landschaft und Himmel ineinander
überzugehen scheinen.

Herausragendes Werk des Malers aus der Zeit um 1930 in meisterhafter
spätimpressionistischer Darstellungsweise, die in Tradition zur Landschaftsmalerei
der Münchner Schule steht. In einer meisterhaften impressionistischen
Darstellungsweise mit stark pastosem, gespachteltem Farbauftrag und rascher
Naturauffassung vermittelt der Maler auf wunderbare Art die Schönheit der
Landschaft im Voralpenraum und das Erleben einer romantischen Stimmung durch
das gekonnte Einfangen der Licht- und Wetterverhältnisse

 

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