Henry Niestle (1876 - 1966)

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Henry Niestle (1876 - 1966): "Lindenallee", 1918, Öl / Lwd., 76,5 x 88 cm, sign. m. Jahresang. u. l., rückseitig v. Hd. des Künstlers handschrftl. betitelt u. sign., mehrfach nummerriert, Rahmen 

*) Henry Niestlé (13.November 1876 Neuchâtel / Schweiz - 24. Februar 1966 Dachau) studierte an der
Kunstgewerbeschule Karlsruhe, nachdem er zwischen 1893 und 1897 eine Lithografenausbildung durch lief. Danach studierte er an der Münchner Akademie der Bildenden Künste. Niestlé arbeitete zeitweise bei der Kunstanstalt Nürnberg sowie als Reklamekünstler in Karlsruhe, bevor er 1908 nach Pasing bei München übersiedelte und sich mehr der Malerei zuwandt. Von 1922 bis 1966 lebte er in Dachau. Er nahm an zahlreichen Ausstellungen der Münchner Sezession und der Künstlervereinigung Dachau teil, deren Mitglied er war. In der Nachkriegszeit stellte er wiederholt
im Haus der Kunst in München aus. Seine Sujets waren sehr vielfältig. Darunter fielen Jagdstücke, Landschaften, Stillleben aber auch Porträts. Sein Skizzenhaft großflächiger malerischer Vortrag entwickelte sich zunehmen zu einer Vereinfachung und Flächenhaftigkeit hin, wie man sie bei Künstlern der Münchner Sezession findet. Werke von Henry Niestlé befinden sich im Museumsverein Dachau e.V. sowie in der Stadtverwaltung Dachau.

Literatur:
Thieme/Becker, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Bd. XXV, 1931, S. 464; Vollmer, Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts, Bd. III, 1956. S. 481; Horst Heres, Dachauer Gemäldegalerie, Dachau, 1985, S. 160, 278; Ottilie Thiemann-Stoedtner / Gerhard Hanke, Dachauer Maler. Die Kunstlandschaft von 1801-1946. Klaus Kiermeier Hrsg., Dachau, 1989; Lorenz Josef Reitmeier, Dachau - Ein Kunstbilderbuch, Dachau, 1995, S. 110, 179, 180; Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst - Münchner Maler im 19. u. 20. Jahrhundert, Bd. VI, S. 138 m. Abb.


Dargestellt ist eine wohl im Münchner Umland gelegene Baumallee von alten,
stämmigen Linden im gleißenden frühsommerlichem Licht der Mittagssonne.


Wunderschönes für die Münchner Malerei im zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts typisches Sujet, das in malerischer Ausführung an der Schwelle zwischen Impressionismus und Expressionismus steht und bezeichnend ist für die Malerei im Kreis der Münchner Sezession aus der Zeit. Breitflächiger, sehr pastoser, teils lockerer, teils bestimmt gesetzter Farbauftrag mit sehr schöner leuchtender Farbigkeit und beeindruckender lichtatmosphärischer Darstellung.

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