Franz Marx (1889 - 1960)

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Franz Marx (1889-1960): "Afrikanische Kraniche in der Abendsonne", um 1925,
Öl / Lwd., 71 x 81 cm, sign. u. l., Rahmen, Provenienz: Süddeutscher Privatbesitz

*) Franz Marx (19.Februar 1889 München - 12.März 1960 ebenda) besuchte die Münchner
Kunstgewerbeschule und anschließend die Münchner Akademie wo er Schüler bei Angelo Jank und Heinrich von Zügel war. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts entstanden von ihm zahlreiche Reiter- und Stierkampfbilder aber auch Beduinengemälde, wobei Marx niemals das entsprechende Ausland besucht hat. Im zweiten Weltkrieg wurde sein Münchner Atelier zerstört, was ihn veranlasste nach Gstadt am Chiemsee zu ziehen und dort zu arbeiten. Marx übernahm von Heinrich von Zügel und anderen Malern die impressionistische Technik, bei der extrem pastos gearbeitet wird und das Bildobjekt fast gänzlich aufgelöst erscheint um sich erst in einer gewissen Entfernung wieder im Auge des Betrachters zusammenzuschließen. Bekannt sind seine exotischen Tiermotive die er Tierparks entnahm, aber er war nicht nur als Tiermaler tätig, sondern malte auch Landschaften und Darstellungen des ländlichen Lebens tätig. Dabei entstanden zahlreiche Motive vom Chiemsee, den oberbayerischen Bergen, Bauernhöfen aber auch Stillleben.

Werkauswahl:
Die Städtische Galerie im Lenbachhaus München bewahrt einen Großteil seiner Arbeiten.

Literatur:
Thieme-Becker, Bd. XXIV, 1930, S. 190;
Vollmer, Bd. III, 1956, S. 340;
Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst - Münchner Maler im 19. u. 20. Jhd. Bd. VI, S. 54 - 56;
Ausstellungsfaltblatt Klostergalerie Fürstenfeldbruck - Ausstellung Franz Marx 1984;
Horst Ludwig in Weltkunst 13, 1990, "Die Spätimpressionisten Max Mayrshofer und Franz Marx, S. 2044 - 2047


Dargestellt ist eine tropisch anmutende Savannenlandschaft mit Bäumen und hohem
Gras durch das unweit eines Gewässers eine Gruppe von afrikanischen Kronenkranichen
zieht.


Herausragendes Werk des Malers in einer meisterhaften impressionistischen
Darstellungsweise mit stark pastosem Farbauftrag und überaus flüchtiger Naturauffassung.
Der Maler fängt auf wunderbare Art das Treiben der Tiere in ihrer entsprechenden Umgebung
ein und vermittelt dabei eine romantischen Stimmung durch die gekonnte Darstellung der
atmosphärischen Verhältnisse eines warmen sommerlichen Abends. Bezeichnend für die
postimpressionistische Malerei in der akademischen Nachfolge der Tiermalerei Heinrich von
Zügels in einer außerordentlich expressiv-realistischen modernen Ausprägung.

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