Adolf Glatte (1866 - 1920)

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Adolf Glatte (1866-1920): "Frühling an der Glonn", um 1900, Öl / Lwd., 43 x 55 cm, sign. u. l., 
rückseitig auf Leinwand gemaltes Monogramm des Künstlers, auf Keilrahmen
unleserlich mit Bleistift betitelt.

Adolf Glatte, (18. Februar 1866 Häslicht / Schlesien - 28. Oktober 1920 München) deutscher
Landschafts- und Porträtmaler des Impressionismus der sich nach anfänglichem Studium u. a. in
Paris in München niederließ. Adolf Glatte malte insbesondere Landschaften aus der Münchner Umgebung. In München beteiligte sich Adolf Glatte an den Ausstellung der "Neuen Secession" sowie der Kunstausstellung der "Juryfreien".

Literatur:
Thieme / Becker, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Bd. XIV; Uta Laxner-Gerlach, Katalog der Gemälde des 19. Jahrhunderts, Von der Heydt-Museum, 1974, S. 320; Hans F. Schweers, Gemälde in deutschen Museen, Katalog der in der bundesrepublik Deutschland ausgestellten Werke, Bd. I, Saur, 1981, S. 333; Hans F. Schweers, Gemälde in deutschen Museen, Katalog der ausgestellten und depotgelagerten Werke, Bd. 2, Saur, 1994, S. 641; Allgemeines Künstlerlexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, Bd. 56. De Gruyter, 2007, S. 60; u. a.

Der Maler zeigt in seinem Werk den Blick auf einen baumbestandenen Flusslauf entlang einer Ortschaft im Münchner Umland an einem Frühlingsabend mit einem Mädchen dass verträumt am Flussufer steht. Vor dem goldenen Gegenlicht der Abendsonne blickt dabei der Betrachter von erhöhtem Standpunkt auf die Szenerie und sein Blick wird gekonnt im Zuge des Flusslaufes in die Tiefe des Raumes geführt.
In meisterlicher impressionistischer Darstellung schildert der Maler so auf poetische Weise die Landschaft an der Glonn, einem Flussarm der Amper im Münchner Umland.

Herrliches, besonders qualitätvolles Werk des bekannten Malers aus der Zeit des späten 19. Jahrhundert mit meisterhaft gekonnter impressionistischer Landschaftsauffassung. Sehr deutlich wird der Einfluss künstlerischer Tendenzen in der Dachauer Künstlerkolonie ersichtlich. In höchst liebevoller aber auch ausdrucksstarker Weise schildert der Maler die vorgefundene Lichtstimmung in einem wunderschönen Sujet. Bezeichnend für die impressionistische Landschaftsmalerei in Deutschland um 1900.

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